Gehört zum Mensch wie der Deckel auf den Topf

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Gehört zum Mensch wie der Deckel auf den Topf

Lika Mo, 06. Aug 2007, 21:34

Der Mensch hat sich seitem es ihn gibt in Rauschzustände versetzt. Das ist tief in uns drinnen. Denn es sind ja eindeutig die Ausnahmen, wenn man Menschen trifft, die nicht trinken, rauchen, kaffee trinken und in folge auch sicher nicht kiffen oder andere rauschmittel konsumieren

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Breites stück Mo, 03. Sep 2007, 18:51

Es ist aber auch so dass diese leüte auch zu mehr kommen weil sie immer mehr erreichen wollen sie gehn ihre wege ohne zu rasten
aber so ein leben ist doch . . . naja vll. werde ich auch mal so ^^

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Mariamne Mo, 24. Sep 2007, 09:16

Hallo,

ja ich denke auch, dass das konsumieren berauschender Substanzen ein Urbedürfnis des Menschen ist, welches seit Jahrtausenden zu verschiedenen Zwecken dient. Schamanen verwenden solche Substanzen für die Einleitung von Trancen und Geistreisen. Unsere Gesellschaft ist allerdings nicht in der Lage (als Kollektiv gesehen) verantwortungsbewußt damit umzugehen. Das sieht man allein schon daran, dass Alkohol eine legalisierte Droge ist, während solche Dinge wie einfaches Canabis unter Strafe gestellt sind. Viele Menschen unserer Gesellschaft verwenden Drogen dazu der Realität zu entfliehen, anstatt, wie es zum Beispiel der Schamane tut, mehr über das Wesen der Realität zu erfahren. Eigentlich ist es ein Armutszeugnis, welches ich dem System das sich Gesellschaft nennt ausstellen würde. Durch ihren Leistungszwang beraubt sie die Menschen dessen was sie wirklich sind. Wer hat in unserer Gesellschaft denn heute noch das Recht zu existieren, ohne etwas, der Gesellschaft entsprechend sinnvolles nachweisbares zu haben.

Der Pilot im kleinen Prinzen sagt:"Die großen Leute haben eine Vorliebe für Zahlen. Wenn ihr ihnen von einem neuen Freund erzählt, befragen sie euch nie über das Wesentliche. Sie fragen euch nie: Wie ist der Klang seiner Stimme? Welche Spiele liebt er am meisten? Sammelt er Schmetterlinge? Sie fragen euch: Wie alt ist er? Wieviel Brüder hat er? Wieviel wiegt er? Wieviel verdient sein Vater? Dann erst glauben sie, ihn zu kennen. Wenn ihr zu den großen Leuten sagt: Ich habe ein schönes Haus mit roten Ziegeln gesehen, mit Geranien vor den Fenstern und Tauben auf dem Dach...dann sind sie nicht imstande, sich dieses Haus vorzustellen. Man muß ihnen sagen: Ich habe ein Haus gesehen das hunderttausend Franken wert ist. Dann schreien sie gleich: ach wie schön!"

Die Gesellschaft wertet das Wesentliche im Menschen ab, und wundert sich, wenn etwas feinsinnige Gemüter nicht bereit sind da mitzumachen.

Liebe Grüße
Mariamne

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drogen und der mensch

rofle Fr, 28. Sep 2007, 08:06

hab mal vor kurzem mit meiner freundin und meinem besten freund 5 g mexicaner gegessen =D glaubt mir ich hab mich gefuehlt wie gott bzw. ich hab die ganze welt aus der sicht von gott gesehen ... schlimmste war als ich 1 std lang in den himmel gegukt habe und ploetzlich der himmel auf ging und ne person zu sehen war und mich ausgelacht hat =D aber naja ... ich dacht halt ich haette nur noch 7,5 g pilze ... waren aber 15 g und halt keine waage dabei gehabt .. d.h. jeder von uns hat 5 g pilze gefuttert ... also daher glaub ich schon, das schamanen früher fuer ihre trance zustände pilze, ... gefuttert haben um die loesung von geist zum koerper zu schaffen ...

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Warhead Fr, 28. Sep 2007, 13:14

das war dein alter Ego der sich da ausgelacht hat.
Zumindest aber ist es eine gute Erklärung für die Vierzig Tage die Jesus in der Wüste zubrachte,allein,mit Pilzen...auch die Offenbarung des Johannes und das ganze Prophetengewäsch von Mohammed ist auf den Konsum von Pilzen und Stechapfel zurückzuführen.Wobei Mohammed soviel von dem Zeug futterte das er epileptische Anfälle bekam.Und der Apfel vom Baum der Erkenntnis,das war kein Boskoop...

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Teami Mo, 01. Okt 2007, 10:32

Dieses Thema – ist schließlich nicht das erste Mal, dass Drogen hier als Grundbedürfnis proklamiert werden – scheint einigen echt zu gefallen. Aber ich mach mir dann mal die Freude, das ins rechte Licht zu rücken. Als erstes klammere ich an dieser Stelle aber Alkohol und Tabak aus. Zu diesen beiden Substanzen später. Zunächst also zu dem, was auch heute wirklich als Droge verstanden wird – sprich Substanzen, die nicht nur eine berauschende, sondern eine halluzinogene Wirkung haben.

Halluzinogene Substanzen werden seit Menschengedenken genutzt: Ja! So wurden bewusstseinserweiternde Substanzen schon vor ungefähr 3500 Jahren in Europa für Weihriten genutzt. Kann man daraus ableiten, dass es sich um ein Urbedürfnis handelt? Überhaupt nicht.

Die Shamanen und Geisterbeschwörer, die es in vielen Kulturen gab / gibt, haben / hatten eine absolute Sonderrolle in ihrer Gesellschaft und stellen in der Regel die einzigen Personen ihrer Gesellschaft dar, die diese Substanzen nutzen. Die breite Bevölkerung (und mit breit meine ich hier nicht zugeknallt) jedoch konsumierte beileibe keine Drogen. Allenfalls zu ganz bestimmten feierlichen Anlässen kam es in einigen wenigen Kulturen dazu, dass auch andere Teile der Bevölkerung, also nicht nur die Shamanen, solche Substanzen konsumierten. Dies war jedoch die Ausnahme sowohl, was die Grosszahl der verschiedenen Kulturen angeht, als auch was die Häufigkeit eines solchen Konsums in den wenigen Kulturen angeht, in denen ein solcher Gesellschaftskonsum überhaupt stattfand. Man kann also in keiner Weise behaupten, dass dieser urzeitliche Konsum von halluzinogenen Substanzen ein Urbedürfnis des Menschen war. Drogen wurden von einigen, wenigen Personen – die den Umgang mit diesen Substanzen in der Regel von Kindesbeinen an erlernt hatten – dazu genutzt, ihrer Rolle in ihrer Gesellschaft gerecht zu werden.

Eine andere Art des Konsums bestand und besteht in der Medizin. So wurden und werden noch heute in Südamerika in den Anden die Blätter der Coca-Pfanze gekaut. Dies geschieht jedoch schlicht, um die Höhenkrankheit zu lindern, die in den Anden sonst große Teile des gesellschaftlichen Austausches lahm legen würde. Habe das selbst vor Ort getestet und es hilft wirklich. Man kann aber hierbei kaum von halluzinogener Wirkung sprechen, da das Kauen von Coca Blättern in der Wirkung in etwa auf dem Level von einem guten Whiskey liegt. Aber auch diverse andere Substanzen wurden und werden aus medizinischen Gründen konsumiert. Auch hier kann man jedoch in keinster Weise von einem Urbedürfnis sprechen. Vielmehr hat der Mensch es geschafft, sich diese Stoffe zu nutze zu machen, um gesundheitliche Übel zu bekämpfen. Übrigens waren es in der Regel wieder die Shamanen und Geisterbeschwörer, die durch ihren Umgang mit diesen Substanzen, die heilenden Wirkungen erkannten und diese dann umsetzten, wenn man sie um Hilfe bat. Nicht umsonst wurde der Shamane in diversen Kulturen auch Medizinmann genannt.

Man kann also erkennen, dass aus historischer Sicht Drogen zwar schon immer bekannt waren. Genutzt wurden diese jedoch ausschließlich von Sonderpersonen ihrer Gesellschaft und zur Heilung von gesundheitlichen Leiden. So ist den Menschen die euphorisierende Wirkung der Mohnblume bereits seit über 6000 Jahren bekannt und die Wirkung verschiedener Rauschmittel wurde beispielsweise im antiken Ägypten systematisch erforscht. Interessanter Weise wurden derlei Substanzen auch schon frûhzeitig dazu genutzt, um die eigenen Soldaten furchtlos in Schlachten ziehen zu lassen, vor denen sie sonst womöglich schreiend weggerannt wären.

Man kann also ohne größere Probleme feststellen, dass Substanzen mit halluzinogener Wirkung schon „ewig“ bekannt waren und auch genutzt wurden – jedoch nicht als Urbedürfnis zu betrachten sind. Anders sieht dies bei auch heute "gesellschaftsfähigen" Drogen wie Alkohol und Tabak aus, die sich auch in der menschlichen Geschichte in vielen Kulturen bereits frühzeitig breit gemacht haben. So gibt es indianische Stämme, wo Tabakrauchen „eben einfach dazu gehört“ und Alkohol… naja … brauch ich wohl kein Bild von wilden Wikingern mit dem Met-Becher in der Hand zu malen, um klar zu stellen, dass es sich dabei nicht um einen Ausnahmekonsum handelte. Allerdings gab es dabei eine Art Selbstreglementierung, da auch in diesen Kulturen beispielsweise der Konsum von Alkohol – der doch deutlich mehr beeinträchtigt, als das Rauchen von Tabak – nicht täglich stattfand und außerdem jeder wesentlich selbstverantwortlicher war, als dies heute der Fall ist. Sprich jemand der Laufend soff, verhungerte dann eben im Winter. Bitter aber wahr. HInzukam auch die Tatsache, dass moderne Konservierungsstoffe nicht bekannt waren und z.b. Met in der Folge nicht das ganze Jahr über zur Verfügung stand.

Diese Substanzen sind aber wie gesagt auszuklammern, da es sich zwar um berauschende nicht aber halluzinogene Substanzen handelt. Man kann also unter Umständen die Behauptung aufstellen, dass ein Rausch wie von Alkohol oder Tabak durchaus zum gesellschaftlichen Normal der menschlichen Geschichte gehört – aber dies kann in keinster Weise auf halluzinogene Substanzen übertragen werden, wie es einige hier nur zu gerne tun würden. Auch bedeutet die Tatsache, dass diese Substanzen zum "Normal der menschlichen Geschichte" gehören beileibe nicht, dass es sich um ein Grundbedürfnis handelt - sprich wie es hier dargestellt wird ein in der Natur liegendes Bedürfnis. Es handelt sich dabei vielmehr um einen kulturhistorisch angewöhnten Konsum.

P.S. Die Idee von Jesus, der 40 Tage auf Paote durch die Wüste eiert find ich trotzdem amüsant Very Happy

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Warhead Do, 01. Nov 2007, 22:51

Naja,bei den Indianern war es die Regel das jeder einen Potlatsch frei hatte.Das heisst wenn einem die Bude überm Kopf abfackelte,sich einer verletzte oder im Suff sein Tipi beim Spiel verlor dann gabs den Potlatsch.Jeder im Stamm tut raus was er entbehren kann,manchmal artete das in regelrechten Wettbewerben aus worin die Gefahr von Verarmung einiger bestand.jedenfalls hat sich diese Regel bewährt,Scheisse baut schliesslich jeder mal.
Cimbern und Teutonen zogen während der Völkerwanderung als ungeordnete Kriegshaufen umher.
Die Römer freute es ganz besonders wenn ein wilder ungeordneter Haufen auf sie zustürmte.. .nackt und mit ner Mischung aus Fliegenpilz und Stechapfel vollgedröhnt,dazu die schweissnassen Haare im Gesicht und ein wilder Zausbart,Teutonen pflegten eher den Skinheadstyle,und zogen gut rasiert aus zum sengen,brennen und assakern,aber genauso zugeknallt.[

Und ja,der Gebrauch psychoaktiver Substanzen war und ist Schamanen und Medizinmännern vorbehalten...aber...in den meisten Fällen verhält es sich so das anlässlich grösserer Feiern die Droge auch dem Rest des Stammes zugänglich gemacht wird,unter sozialer Kontrolle,danach kommt das Zeug wieder unter Verschluss,an dieser Kontrolle fehlt es zumeist in unseren Gesellschaften

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gecko Sa, 15. März 2008, 10:28

halloechen,
also zum thema mensch und rausch, ich hab jahre lang sehr viel gekifft und am wochenende meist sehr viel getrunken.
die kifferei hat mich irgendwann total aus der bahn geworfen.
eigene welt, gefuehl als ob ich in watte verpackt bin, ich hatte immer recht, dann zweifel an allem, auch an mir natuerlich.
ich war soo traurig und die welt war boese und einfach alles kacke.
das geschah aber langsam und schleichend, wie ich finde auch das gefaehrliche an dem zeug.
wird naemlich immer runtergespielt, is doch nur kiffen, is doch pupsie.
what ever, was ich sagen will ist eigentlich das ich mitlerweile nur noch ab und zu n glas oder drei wein trinke und das dann echt geniesse, diese stimmung die das bei mir erzeugt mit freunden quatschen, dabei ein glaeschen, das gibt ruhe und gelassenheit.
irgendjeman hat hier geschrieben das sensible leute drogen nehmen und die boese gesellschaft und so...im endeffekt is es doch so das jeder fuer sich selbst verantwortung uebernehmen muss.
und ich hab echt genug menschen gesehen die alles andere als sensibel waren und sich dauernd voll droehnten.
und das nicht weil sie auf die welt nicht klarkommen, sondern weil sie einfach keine boecke haben sich mit sich selbst auseinander zu setzen.
so leute die sich mitten am tach zehn pillen fressen, dann mit offener hose durch die stadt laufen und nur noch grunzen koennen.
och der arme mensch hat bestimmt probleme.
meiner meinung nach hat der mensch ein beduerfnis nach rausch. aber die dosierung macht das gift.
schon mal feiern gewesen ohne zeug, nuechtern einfach los spacken, auf das leben tanzen oder an der kasse stehn und einfach bissken singen?

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manthano Mo, 05. Mai 2008, 14:26

Ja, aber diese Rauschzustände kann der Mensch sowohl durch stoffliche Substanzen, als auch durch Nichtkonsum einer gewissen Substanz erreichen. Schließlich spricht man nicht umsonst von seelischer Abhängigkeit. Das hat der Mensch definitiv genauso immer schon betrieben und sich damit auch teilweise in Rauschzustände versetzt.

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schizophrener jesus Sa, 02. Jan 2010, 01:44

Mariamne hat Folgendes geschrieben:Viele Menschen unserer Gesellschaft verwenden Drogen dazu der Realität zu entfliehen


wenn jemand nen tipp hat wie man auf dieser welt nüchtern erträglich leben kann... ich lass mich gern beraten

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Warhead Sa, 02. Jan 2010, 22:41

Du kaufst/pachtest ne unbewohnte Insel...eine mit Palmen oder Pinguinkolonie,ganz nach Gusto.Dann kommen garantiert nur die Leute die du da auch sehen willst.Dann baust du nen Radio oder Fernsehsender auf der nur noch die geilen Nachrichten und die billigsten Coffeeshops ansagt

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schizophrener jesus So, 03. Jan 2010, 03:00

tja gute idee, nur das schlechte ist dann immer noch vorhanden, aber viel schlimmer ist, dass ich niemals genug geld haben werd um mir auch nur ne insel mit einer palme/einem pinguin drauf zu kaufen^^

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Warhead Mo, 04. Jan 2010, 03:20

Hey,du bist hochbegabt und kreativ...also mach was draus

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schizophrener jesus Mo, 04. Jan 2010, 20:47

und faul... Laughing
und manchmal etwas depressiv Wink

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Warhead Di, 05. Jan 2010, 04:57

Nein,du bist melancholisch

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