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Britischer Drogenbeauftragter David Nutt gefeuert

Derzeit ist in Großbritannien die Hölle los. Da hat doch tatsächlich ein Berater der Regierungsminister gewagt, die gern bemühte Trennung zwischen harten und weichen Drogen aufzuwässern. Der Chef-Drogenberater David Nutt kritisierte unter anderem die geplante Einstufung von Cannabis als illegale weiche Droge.

Der mittlerweile gefeuerte Drogenbeauftragte veröffentlichte schon vor geraumer Zeit eine Top 20 zur Gefährlichkeit von Drogen. Cannabis und Ecstasy landeten hier im letzten Viertel, während Alkohol in seiner Gefährlichkeit nachvollziehbar schon auf dem fünften Platz thront, unweit von Tabak, der den 9. Platz einnimmt.

Mit dieser Meinung stand der Professor und Vorsitzender des 28-köpfigen Drogensachverständigenrats der Regierung auf weitgehend verlorenem Posten und musste sein Amt niederlegen. Dem vorausgegangen war eine Äußerung, die er in einer britischen Fachzeitschrift machte. Demnach stürben am „Pferde-Abhängigkeitssyndrom“ in Großbritannien zehn Menschen pro Jahr. Anbetracht der weitaus geringeren Todesfälle von Ecstasy-Konsumenten schlussfolgerte Nutt, dass Pferdereiten schädlicher sei als Ecstasy.





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