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De-kokainiertes Kokablatt-Extrakt in Red Bull Cola

Die vor gut einem Jahr eingeführte Cola des Herstellers RedBull enthält laut Firmenangaben Extrakte von Koka-Blättern. Nach Untersuchung des Getränkes durch das nordrhein-westfälische Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit in Deutschland wurde de-kokainierte Koka-Blatt-Extrakt als Inhaltsstoff bestätigt und die Landesregierung zum Handeln gezwungen. Neben Nordrhein-Westfalen haben nun auch andere Bundesländer reagiert und den Handel mit dem Getränk untersagt. Es ist davon auszugehen, dass dies in Kürze für alle Bundesländer zutreffen wird.

Grund hierfür sei keine Gefährdung durch den Inhaltsstoff (der ist in dieser Konzentration gesundheitlich völlig unbedenklich), sondern es zählt die Tatsache, dass die Cola mit diesem Extrakt kein Lebensmittel mehr ist und demnach unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. RedBull wehrt sich gegen die Vorwürfe.

Update:
Das Verkaufsverbot wurde am 24. August 2009 aufgehoben.





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2 Kommentare

  1. avatar
    Oliver Müller schreibt:
    Montag, 1. August 2011 um 17:24
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    Die Vermutung des Artikels hat sich wohl als vorschnell herausgestellt. Zudem ist sie lächerlich, zeugt von wenig Sachkenntnis und führt diese Webseite zum Absurdum.

    1. Coca Cola benutzt ebenfalls de-kokanierte Kokablätter. Anscheinend kann die USA es sehr gut duchsetzen, dass darüber nicht geschrieben oder geredet wird. Dabei ist allgemein bekannt, dass das CIA und die DEA seit Jahrzehnten vom Drogenhandel profitieren und ihn unterstützen.

    2. Es kann ja wohl nicht sein, dass für die Drogenauswüchse von westlichen Prominenten wie z. B. Michel Friedman von anderen Prominenten und der BILD-Zeitung Straffreiheit gefordert wird, während ein harmloses Colagetränk zum „Rauschgift“ erklärt werden soll. Das Getränk ist harmloser als ein Energy Drink und auch für Kinder geeignet.

    Das ehemals angestrebte Verbot von Red Bull gehört zu den Extremfällen von Häuchelei in der menschlichen Geschichte.

    Den Seitenbertreibern würde ich mal raten, diese peinliche Meldung nach zwei Jahren Blamage endlich zu entfernen.

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    Das Ganze ist nun mal passiert und kann ruhig im Archiv stehen bleiben. Die Aufhebung des Verkaufsverbots macht das ganze Theater ja nicht ungeschehen.

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