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Ja zu Diamorphin-Abgabe bei Schwerstabhängigen

In seiner gestern nachmittag abgehaltenen Sitzung stimmte der Bundestag für einen entsprechenden Entwurf von SPD und den Oppositionsfraktionen, der synthetisches Heroin (Diamorphin) als verschreibungsfähiges Betäubungsmittel einstuft. Von nun an können Schwerstabhängige im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung mit Diamorphin behandelt werden.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Carola Reimann, betonte, die Diamorphin-Behandlung sei für viele Abhängige in diesem Krankheitsstadium eine „allerletzte Chance“. Die wissenschaftliche Begleitstudie habe bewiesen, dass „…die Diamorphin-Behandlung den Gesundheitszustand und die Lebensumstände der Schwerst-Opiatabhängigen verbessert…“, so Reimann. Die Therapie mit dem synthetischen Heroin sei der als Verabreichung von Methadon überlegen.

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