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Münster: Rückgang bei Drogentoten

Laut der Münsterschen Zeitung ist die diesjährige Situation in der Drogenszene besonders positiv. Demnach starben 2008 (vorausgesetzt der Dezember verschlechtert sich nicht dramatisch) nur drei Leute an den Folgen von Drogenkonsum. Zum Vergleich: im Vorjahr waren es zehn.

Dr. Wolfgang Schneider, Geschäftsführer von Indro e.V., meint: „Die Ordnungspartnerschaft Drogen funktioniert sehr gut.“ Der Druck aus der Drogenproblematik ist genommen und die gegenseitige Akzeptanz viel höher, als es sonst der Fall war. Seit 2001 betreibt Indro e.V. einen Drogenkonsumraum, in dem pro Tag rund 50 „Konsumvorgänge“ stattfinden. Drogenunfälle geschehen seitdem seltener (falls doch, ist sofort ein Arzt zugegen) und auch der Spritzentausch (ca. 3.500 pro Woche) verringert die Gefahr der Folgeerkrankungen wie Aids oder Hepatitis.





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