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A2 / Benzylpiperazin

Chem. Bezeichnung: Benzylpiperazin
Gesetz: nicht legal (BtmG)

Die in Szenekreisen A2 oder BZP genannte Droge ist keineswegs legal, wie viele behaupten, sondern auf Grund ihrer unerforschten Nebenwirkungen illegal, auch wenn das Rauschmittel nicht vom BtmG erfasst ist. Benzylpiperazine und deren Nebenwirkungen sind so gut wie gar nicht erforscht. Wir raten daher unbedingt vom Konsum dieser neuen Droge ab.

Aufnahme/Wirkungsdauer
Für einen Rausch werden zwischen 20 und 150 mg des Stoffes benötigt. Die psychische Wirkung kann bis zu sechs Stunden anhalten, tritt langsam ein und nimmt auch wieder langsam ab. Die körperlichen Wirkungen wie hoher Blutdruck, schneller Puls halten bis zu zehn Stunden an.

Rausch
A2 wirkt sehr stark anregend und euphorisierend. Konsumenten sprechen von einer ähnlichen aber schwächeren Wirkung als Ecstasy (vgl. Rauschmittel: Ecstasy). Die Droge bewirkt die höhere Ausschüttung der körpereigenen Stoffe Dopamin und Noradrenalin.

Körperliche Wirkungen / Risiken während des Rausches
A2 Konsumenten klagen nach dem Rausch öfters über Nierenschmerzen, worauf sich schließen lässt, das Benzylpiperazin wohlmöglich die Nieren schädigen kann. Bei Überdosierung kann es zu einem massiven Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks kommen. Hirnkrämpfe sind möglich.

Langzeitfolgen
Da der Stoff als Rauschmittel noch nicht erforscht ist, sind bisher keinerlei Langzeitschäden bekannt

Safer Use
Sollte doch der Wunsch bestehen, einen A2 Rausch zu erleben, sollte auf Mischkonsum und hohe Dosierungen verzichtet werden und ausreichend Flüssigkeit in Form nichtalkoholischer Getränke zu sich genommen werden.





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